A GRAVAME – DAS STAHLWERK, DER TOD, MARIA UND DIE MÜTTER VON TAMBURI

Mal Seh´n Kino Adlerflychtstraße 6 60318 Frankfurt am Main

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Veranstalter: LICHTER Filmkultur e.V., Gutleutstr. 8-12, 60329 Frankfurt am Main, Deutschland

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Karten für Begleitpersonen von Schwerbehinderten und Rollstuhlfahrern nur über das AD ticket Callcenter unter 0180 6050400 buchbar.
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Veranstaltungsinfos

Sektion: Wettbewerb Regionaler Langfilm

Dokumentation, Deutschland / Italien 2016, It. OmeU, Dauer: 71 Min.

Dank Muschelzucht einst eine florierende Handelsstadt, ist Tarent heute von Europas größtem Stahlwerk gezeichnet. Miserable Arbeitsbedingungen, eine enorme Umweltverschmutzung und eine überdurchschnittlich hohe Krebsrate sind die ständigen Begleiter der Bewohner des ehemals mediterranen Paradieses. Der schleichende Verfall, wird als Nebeneffekt des wirtschaftlichen Aufschwungs von Politik und Unternehmern über Jahrzehnte billigend in Kauf genommen, verharmlost und ignoriert. Arbeit oder Gesundheit – eine andere Wahl haben die Tarentiner nicht. Doch die Stadt gibt nicht auf. Die „Settimana Santa“, die feierliche Karwoche in Süditalien, wird zum Symbol des Trosts, der Hoffnung und des Kampfes für ein besseres Leben in Tarent. Eingeläutet wird die Karfreitagsprozession mit einem nächtlichen Trauermarsch: „A Gravame“ – Die Bürde. Der Frankfurter Filmemacher Peter Rippl hat die Einwohner – Arbeiter, Arbeitslose, Hausfrauen, Fischer, Musiker – bei den Vorbereitungen der österlichen Feierlichkeiten begleitet. In atmosphärischen schwarz-weiß Bildern, untermalt von bewegender Musik, vermischen sich individuelle Schicksale und distanzierte Beobachtungen zu einem wichtigen Zeitdokument, das den vergessenen Bewohnern Tarents eine Stimme gibt.

Regie: Peter Rippl
Buch: Peter Rippl
Produktion: Peter Rippl
Kamera: Anatoli Skatchkov, Valerio Cappelluti, Peter Rippl
Schnitt: Anatoli Skatchkov, Peter Rippl
Mit: Anna Prunella, Cinzia Motolese, Mario Amodio, Cosimo D’Andria, Mariella Pignatelli u.a.

Mal Seh´n Kino

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